Prävention

Institutionelles Schutzkonzept der Pfarrei Johannes der Täufer - Fulda

Eines vorweg

Das Adjektiv „institutionell“ bedeutet hier, dass das Schutzkonzept von und für eine Institution erstellt wurde.

 

Drei Fragen hinterher

  1. Warum gibt es solche Schutzkonzepte? „Kinder und Jugendliche sowie schutz- und hilfebedürftige Erwachsene müssen sich im kirchlichen Raum nicht nur sicher fühlen können, sie müssen auch sicher sein. Hier setzt Präventionsarbeit an, deren zentrales Ziel es ist, Kinder, Jugendliche sowie schutz- und hilfebedürftige Erwachsene vor jeglichen Grenzverletzungen und Machtmissbrauch zu schützen.“
    (Quelle: https://www.praevention-bistum-fulda.de/praevention/01_Praevention/praevention.php, geladen am 10. Mai 2024 )

  2. Wer hat dieses Konzept ausgearbeitet? Alle drei Pfarreien des ehemaligen Pastoralverbunds Johannesberg haben ein gemeinsames Schutzkonzept ausgearbeitet. Zusammen mit dem Pastoralteam war eine ca. 20-köpfige Gruppe an der Entstehung beteiligt. Die Gruppe setzte sich zusammen aus Christinnen und Christen unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichem (beruflichen) Hintergrund, so dass das Thema Prävention sehr ganzheitlich und facettenreich behandelt werden konnte. Das erste Treffen fand im Januar 2022 statt.

  3. Warum wird nicht das Schutzkonzept des Bistums 1:1 übernommen? Nur wenn man sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt und es auf den eigenen Lebensraum projiziert und anwendet, kann ein geeignetes institutionelles Schutzkonzept aufgesetzt und vor allem gelebt werden. Unser Schutzkonzept baut selbstverständlich auf dem des Bistums Fulda auf. Während der gemeinsamen Ausarbeitung wurden aber auch einige Ergänzungen mit aufgenommen, bspw. das Einsetzen von Vertrauenspersonen. Die sich nun ergebende vierte Frage („Was macht eine Vertrauensperson?“) kann am besten im Schutzkonzept selbst nachgelesen werden.