St. Judas Thaddäus Zell
St. Judas Thaddäus
Zell
Die Kirche St. Judas Thaddäus in Fulda-Zell ist eine kleine barocke Kirche mit einer besonderen Geschichte und Bedeutung für den Ort.
Sie befindet sich in der Thaddäusstraße im Fuldaer Stadtteil Zell und gehört zur Pfarrei St. Johannes der Täufer im Stadtteil Johannesberg. Die Kirche wurde im Jahr 1757 erbaut und noch im selben Jahr geweiht. Ihr Baustil ist barock, was man vor allem an der schlichten, aber harmonischen Gestaltung und dem kleinen Dachreiter erkennt.
Im Laufe der Zeit wurde die Kirche mehrfach erweitert: 1937 kam eine Sakristei hinzu, und 1950 wurde das Kirchenschiff verlängert. Im Inneren befindet sich ein barocker Säulenaltar aus dem Jahr 1758, der ein Gemälde des Fuldaer Hofmalers Johann Andreas Herrlein zeigt.
Der Patron der Kirche ist der heilige Judas Thaddäus. Er gilt in der katholischen Tradition als Fürsprecher in besonders schwierigen oder scheinbar aussichtslosen Anliegen. Deshalb hat die Kirche für viele Gläubige eine besondere spirituelle Bedeutung.
Im Volksmund wird die Kirche auch „Zeller Dom“ genannt, obwohl sie verhältnismäßig klein ist. Dieser Name spiegelt die große Identifikation der Zeller Bevölkerung mit ihrer Kirche wider.