Christkönig Edelzell/Engelhelms
Christkönig
Edelzell / Engelhelms
Die Kirche Christkönig in Edelzell-Engelhelms wurde nach Plänen des Architekten Erich Weber errichtet und ist ein markantes Beispiel moderner Sakralarchitektur der Nachkriegszeit. Mit ihrem klaren Baukörper und dem weithin sichtbaren Glockenturm prägt sie das Ortsbild. Der Grundstein wurde am 29. Oktober 1967 gelegt, die Einweihung erfolgte am 27. Oktober 1968 durch Weihbischof Dr. Eduard Schick. Als „Zelt Gottes unter den Menschen“ steht die Kirche bis heute für Offenheit, Gemeinschaft und Glauben vor Ort.
In der Urkunde zur Grundsteinlegung wird aus dem Brief des Apostels Paulusbrief
an die Gemeinde in Ephesus (Eph 2,19-22) zitiert:
„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. Durch ihn werdet auch ihr miterbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.“
Die Kirchengemeinde Christkönig Edelzell-Engelhelms ist hervorgegangen aus der ehemaligen Pfarrei Florenberg. Die Pfarrei mit der Kirche St. Flora und St. Kilian kann auf eine fast tausendjährige Geschichte zurückschauen. Zu Ihr gehörten folgende Ortsteile: Eichenzell, Welkers, Löschenrod, Bachrain, Keulos, Bronnzell, Kohlhaus, Pilgerzell, Dirlos, Edelzell und Engelhelms. Bei diesem großen Einzugsgebiet gab es immer wieder Klagen über die Raumnot der Florenbergkirche. Man versuchte sie zu beheben durch immer neue Abtrennungen.
Ende des 18. Jahrhunderts Abtrennung der Pfarrei Eichenzell mit Welkers und Löschenrod. Ende des 19. Jahrhunderts Abtrennung der Pfarrei Künzell mit Bachrain und Keulos, nach dem 2. Weltkrieg Abtrennung der Kuratiegemeinde Bronnzell mit Kohlhaus und Einrichtung einer Notkirche in Dirlos. Am 26. Januar 1961 erfolgte der Beschluss zur Teilung der Ortsteile Pilgerzell-Dirlos und Edelzell-Engelhelms in zwei Kirchengemeinden.
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