Grotte in
Bronnzell
Grotte in Bronnzell
Die Bronnzeller Marien- oder Lourdes-Grotte und liegt am Hang des Schneckenrains im Fuldaer Stadtteil Bronnzell.
Sie wurde am 7. Mai 1950 durch Weihbischof Adolf Bolte eingeweiht und geht auf ein Gelübde aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges zurück.
Nach verschiedenen Überlieferungen hatten entweder Soldaten aus Bronnzell oder auch Dorfbewohner versprochen, eine Grotte zu errichten, wenn sie den Krieg unversehrt überstehen würden. Nach Kriegsende wurde dieses Versprechen eingelöst. Dabei nutzte man vorhandene Luftschutzstollen im Hang, die während des Krieges angelegt worden waren, und baute sie zu einer Grottenanlage aus. Der Innenraum der Grotte wurde erweitert und als Gebetsraum eingerichtet.
In Inneren befindet sich eine vom Fuldaer Bildhauer Josef Fleck gefertigte Marienfigur. Später wurde der Innenraum erweitert und zu einem kleinen Andachtsraum gestaltet.
In den Jahren 2025 und 2026 wurde die Grotte erneuert.
Heute ist die Grotte das Ziel von privaten Betern. Die Kirchengemeinde veranstaltet an jedem Sonntagabend im Mai eine Marienandacht.
(Quelle: Paul Schneider, Bronnzell. Geschichte der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, Michael Imhof Verlag 2025)
Adresse:
An der Bergwiese
36043 Fulda-Bronnzell
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